Lebens­mittel­spenden helfen helfen!

Sie möchten im Tafel-Laden einkaufen?

Unsere Kunden sind Menschen mit geringem Einkommen, Rentner und alle Empfänger von Arbeitslosengeld II (= Hartz-IV, SGB II)), Empfänger von Grundsicherung (SGB XII), Asylbewerber, Flüchtlinge, Verschuldete. Alle diese Menschen sind einkaufsberechtigt im Freiburger Tafel-Laden. Zum Einkauf sind Sie berechtigt,

  1. wenn sie den Bescheid der ARGE oder des Sozialamts über Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung vorlegen können,
  2. oder wenn sie als Haushaltsvorstand über weniger als € 750 verfügen, zuzüglich € 250 für jede erwachsene Person und € 150 für jedes Kind des Haushalts (Nachweis durch Vorlage des Renten- oder Einkommensbescheids).

Berechtigte erhalten eine elektronische Kundenkarte. Die Karte wird bei Ihrem ersten Besuch des Tafelladens ausgestellt.  Diese Kundenkarte müssen Sie zu jedem Einkauf vorlegen. Zusätzlich  müssen Sie eine Erklärung abgeben, in der Sie bestätigen, dass Sie zu dem Kreis der Bedürftigen gehören und ihre Karte unverzüglich nach Wegfall der Voraussetzungen zurückgeben werden.

Muster: Antragbogen für Berechtigte der Freiburger Tafel

Was kostet ein Einkauf im Tafelladen?

Wir werden oft gefragt, warum wir die Waren nicht kostenlos an unsere Kunden abgeben. Dazu folgendes: In Deutschland gibt es zwei Tafel-Modelle. Zum einen werden Waren in vorgepackten Paketen völlig kostenfrei abgegeben. Zum anderen gibt es Tafelläden, in denen der Kunde seinen Einkaiuf selbst bestimmt. Dafür zahlen sie ein symbolisches Entgelt. Das liegt bei rund 10 – 15 % des tatsächlichen Verkaufspreises. Zum einen finanzieren wir damit unsere Kosten (hauptamtliche Laden-Mitarbeiter, Kosten für Benzin, Telefon usw). Zum anderen wollen wir damit erreichen, dass die Kunden genau auswählen, welche Nahrungsmittel sie tatsächlich brauchen. Damit können wir auch steuern, dass für alle Kunden genug Ware vorhanden ist. Aus diesen Gründen hat sich die Tafel Freiburg für ein Laden-Modell entschieden, bei dem wir für die Lebensmittel einen sysmbolischen Preis berechnen.

Die aktuelle Preisliste > Hier anklicken

Damit folgt die FREIBURGER TAFEL e.V. den Regeln der Gemeinnützigkeit, die ihr vom Finanzamt zuerkannt wurde.

Seit Eröffnung des Tafelladens am 21. Juli 1999 wurden rund 7.000 Kundenkarten (Stand 2010) ausgegeben, Tendenz steigend. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im April 2008 in Freiburg 10 437 Männer und Frauen arbeitslos. Dazu kommen nicht wenige Menschen, die Grundsicherung (im Alter) erhalten.

Die Freiburger Tafel erreicht nicht alle potentiellen Kunden. Im Jahr 2015 konnten von Montag bis Freitag in den insgesamt 4 Stunden Öffnungszeit täglich im Durchschnitt täglich 300 bis 350 Personen Waren für sich oder ihre Familien abholen. Diese Zahl wächst. Somit konnten wir täglich mehrere hundert Personen mit preisgünstigen Lebensmitteln versorgen.