Weihnachten ist Spendenzeit …

Jährlich landen 11 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll. Davon die Hälfte aus privaten Haushalten …  die können Sie im Tafel-Laden abgeben – wenn Sie Ihre Lebensmittel noch retten wollen. Oder wir kommen vorbei: 0761/2927 244

Direkt-Kontakt in den Tafel-Laden Hier anklicken

Jahreswechsel – Spendenzeit

Lebe leichter ...
Lebe leichter …

Geschäftsführerin Tatjana Ehret überreichte Annette Theobald von der Freiburger Tafel einen ganz großen Korb mit Spenden: „Für jedes in meinen Kursen verlorene Kilo spenden meine Teilnehmer 1 Kilo Lebensmittel für die Tafel“ (natürlich freiwillig, den Rest oder auch mal 1 € pro verlorenem Kilo legt die Veranstalterin drauf). Vielen Dank auch in diesem Jahr für die Spende!

 

 

 

 

Vielen Dank an die engagierten Studenten ...
Vielen Dank an die engagierten Studenten …

Auch in diesem Jahr hat die Burschenschaft Alemannia am Samstag vor Heilig Abend beim Rewe ZO für uns gesammelt. In der Zeit von 8.00 – 16.00 Uhr sind gigantische 9 randvolle Einkaufswägen zusammen gekommen. Der Burschenschaft und allen Spendern ein sehr, sehr herzliches Dankeschön !

Die Freiburger Tafel bedankt bei der Chocolaterie Keller aus Freiburg für eine süße Spende im Warenwert von über 8.000 EUR. Vielen Dank. Hier geht’s … > zum Bericht aus der Badischen Zeitung

 

 

 

Christen Merkle, Hatto Müller - bei der Scheckübergabe
Christen Merkle, Hatto Müller – bei der Scheckübergabe

Die Inhaber und Mitarbeiter der Fa. Merkle, Gottenheim, spendeten auch in diesem Jahr wieder für die Tafel Freiburg: Insgesamt 5.000 EUR. Die Freiburger Tafel bedankt sich und legt damit den Grundstein für ein weiteres Lebensmittel-Projekt …

 

 

 

 

 

38 Kisten voller Lebensmittel: Die Tafel sagt "Danke ...". Tolle Aktion
38 Kisten voller Lebensmittel: Die Tafel sagt „Danke …“. Tolle Aktion

Schülerinnen und Schüler des Kollegs St. Sebastian in Stegen spenden: Zur Vorbereitung auf Weihnachten gehört für die Schulgemeinschaft des Kollegs nicht nur das Planen und Feiern der Adventsfeier und des vorweihnachtlichen Abschlussgottesdienstes. Die Schülerinnen und Schüler werden in dieser besonderen Zeit aktiv. Sie backen mit ihren Eltern Plätzchen, um mit dem Verkauf das Schulgeld für vietnamesische Kinder zu finanzieren. Sie spenden Lebensmittel, die die Regale der Freiburger Tafel füllen werden. Am Dienstag, den 9. Dezember konnte ein Transportfahrzeug der Tafel mit 38 Kisten voller Lebensmittel (Kaffee, Schokolade, Lebkuchen, Konserven) beladen werden. Die Freude, bedürftige Menschen in Freiburg mit dieser großzügigen Lebensmittelspende zu unterstützen, war allen Beteiligten an den strahlenden Gesichtern abzulesen !

 

 

Herr Kaiser, Frau Kaiser, Herr Faller (Kaisers Backstube), Herr Strowitzki (Messe Freiburg), Lothar Volkelt (Tafel Freiburg) und Frau Birgit Kaiser
Herr Kaiser, Frau Kaiser, Herr Faller (Kaisers Backstube), Herr Strowitzki (Messe Freiburg), Herr Volkelt (Tafel Freiburg) und Frau Birgit Kaiser

Kaisers Backstube spendete ein riesiges Lebkuchenhaus, das anschließend auf der Plaza Culinaria versteigert wurde. Alle Bieter beteiligten sich zusätzlich mit einer großen Spende für die Freiburger Tafel – insgesamt kamen so 2.250 EUR zusammen. Wir sagen vielen Dank an die Familie Kaiser und alle Mitarbeiter, die über das ganze Jahr die Tafel unterstützen, vielen Dank auch an die Stauss-Immobilien und die Freiburger Messegesellschaft.

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Scheckübergabe: Klaus Bick (FAIR ways-Partner Streck Transport), Annette Theobald, Hatto Müller (beide Freiburger Tafel e.V.), Sascha Riether (Profi SC) (v.l.n.r.)
Bei der Scheckübergabe: Klaus Bick (FAIR ways-Partner Streck Transport), Annette Theobald, Hatto Müller (beide Freiburger Tafel e.V.), Sascha Riether (Profi SC) (v.l.n.r.)

Der SC Freiburg und seine FAIR ways-Partner unterstützen die „Freiburger Tafel e.V.“. SC-Profi Sascha Riether überreichte am Freitagvormittag im Tafel-Laden in der Schwarzwaldstraße einen Scheck über 2 000 Euro. Unter dem Label „FAIR ways – Wir übernehmen Verantwortung“ versammelt der Sport-Club Partner, die sich aktiv dem Thema Nachhaltigkeit stellen und soziale Projekte in der Region unterstützen. „Auf dem Weg zum Trainingsplatz fahre ich hier jeden Tag vorbei“, sagte Sascha Riether bei der Führung durch den Tafel-Laden, „jetzt bin ich wirklich beeindruckt von der Größe und dem Engagement der ehrenamtlichen Helfer hier.“ „Wir haben hier viele Fußballfans und der Sport-Club ist im Laden ganz oft Gesprächsthema Nummer eins, deshalb ist die Unterstützung unseres Nachbarn aus der Schwarzwaldstraße etwas ganz Besonderes“, freute sich Annette Theobald, Erste Vorsitzende des Vereins „Freiburger Tafel e.V.“, über den FAIR ways-Scheck. Gesammelt wurden die 2 000 Euro beim FAIR ways-Sponsorencup des SC Freiburg und durch die Versteigerung von FAIR ways-Trainingsjacken der Sport-Club-Profis. Die Freiburger Tafel sagt: Vielen Dank für so viel Engagement.

 

 

 

Bei der Backwaren-Übergabe: Stefanie Griesbaum und Christa Porten-Wollersheim (beide Vorstand VDU) und Annette Theobald (Freiburger Tafel)
Bei der Backwaren-Übergabe: Stefanie Griesbaum und Christa Porten-Wollersheim (beide Vorstand VDU) und Annette Theobald (Freiburger Tafel)

Auch der Verband Deutscher Unternehmerinnen in Freiburg zeigt volles Engagement. Die Unternehmerinnen legten sich selbst ins Zeug und überreichten jetzt einen Korb mit Backwaren. Kreativ, engagiert und hilfreich. Vielen Dank.

15 Jahre „Tafel“ in Freiburg

Die Freiburger Tafel hatte Grund zum Feiern: 15 Jahre gibt es unterdessen den Freiburger Tafelladen. Initiatoren, Wegbereiter, Unterstützer, Mitarbeiter und Freunde der Tafel-Idee waren zum Feiern da. Auch zum Zurückblicken und zum „Dankeschön“ sagen. Die Badische Zeitung hat darüber berichtet > Hier anklicken.

Tag der offenen Tuer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15 Jahre: Und alle sind gekommen. Schön war´s. Danke an alle Helferinnen ….

Erinnerungen an die Tafelgründungszeiten – Zitate aus dem Zeitzeugnis

von Dr. Klaus Poser, Gründungsvorsitzender

 An unsere “ Gründungsmütter “ – Frauen ( Ingeborg Remmer, Marianne Holm, Ingeborg Faessler, Joanne Dennig und Helen Rose Wilson ), die 1998 in christlicher Verantwortung und im Vollzug des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung – einer Arbeitsgruppe der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und Gemeinden in Freiburg ( ACK ) – den Anstoß gaben.  Sie machten sich kundig, z.B. bei den Stuttgarter Tafeln. Ingeborg Faessler, Geschäftsführerin der ACK Freiburg, lud dann viele Personen und Einrichtungen ein – und alle kamen.

An die Ansteckungswelle, die von Begeisterten und Begeisternden in allen Stadtteilen, wie Rosemarie Ebbmeyer und Angelika Richtsteiger im Freiburger Osten, Unterstützung und Rückhalt für die Tafelidee mobilisierten.

Und an den intensiven und verantwortungsvollen Vorbereitungsprozess im Gerhard-Ritter-Haus in Herdern, in dem mit professioneller Unterstützung von kirchlichen und Verbandsvertretern und kundigen Engagierten unser Verein mit Satzung, Organisation und Tätigkeitsfeld Gestalt annahm.

Am 01. März 1999 war es dann soweit : 11 Mitglieder unterschrieben den Gründungsvertrag des Freiburger Tafel e.V. Am 21. Juli 1999 wurde unser Tafelladen nach einem eindrucksvollen ökumenischen Gottesdienst in der Adelhauser Kirche am Vortag und sorgfältigen Vorbereitungen am Adelhauser Plätz in Räumen eröffnet, die die Evangelische Stadtmission dankenswerter Weise kostenlos bereit stellte.

Der Anfang war nicht einfach und stellte die Vereinsarbeit vor immer neue und im Vollzug wechselnde Herausforderungen. Jedoch der Grundkonsens, den wir nicht zuletzt durch die Vorstellungen unserer “ Gründungsmütter “ gefunden hatten, ließ uns immer gute und einvernehmliche Antworten finden.

Es war ganz klar : Wir waren ein unabhängiger Verein – überkonfessionell, überparteilich, verbandsunabhängig – wir wollten unsere eigenen Konzepte und Lösungen entwickeln. Dazu gehörte:                                                                                                                                                                   

  • Die Menschen, die zu uns kommen, sind Kunden, die für die Ware zahlen, und keine Almosen-empfänger – eine in Deutschland durchaus kontroverse Entscheidung.
  • Die Hauptarbeit wird von Ehrenamtlichen geleistet. Sie sollen sich ein Gefühl der Freiheit bewahren, dass ihr Beitrag zwar wichtig ist, im Verhinderungsfall aber auch immer jemand für sie einspringt.
  • Die Ehrenamtlichen sind die Hauptstütze, aber Ladenleitung und Fahrdienstkoordination sind Funktionen, deren fachliche Ansprüche und Kontinuität hauptamtlicher Kompetenz und Besetzung bedarf, sozusagen Scharniere der ehrenamtlichen Arbeit. Wir konnten die Stellen mit Manfred Mosers, unseres 2. Vorsitzenden, Rat zunächst aus ABM-Mitteln, später voll finanzieren.

Das galt auch für den größeren Rahmen. Für uns war auch klar:                                                                   

  • Wir wollen keine soziale Einrichtung schaffen und dann der Stadt Freiburg zur Last fallen. Wir waren dankbar für die städtischen Spenden zur Eröffnung der Läden am Adelhauser Platz und später in der Schwarzwaldstraße, aber Unabhängigkeit und Selbständigkeit blieben uns wichtig.
  • Wir wollten auch keine Sozialarbeit ersetzten oder mit ihr konkurrieren. Komplementarität war unser Ziel, der Tafelladen ergänzte das Angebot in unserer Stadt.
  • Dabei war uns Zusammenarbeit ganz wichtig. Sie entwickelte sich intensivmit der Heilsarmee, der Pflasterstub‘ der Caritas, dem Ferdinand-Weis-Haus der Diakonie, dem Essenstreff und vielen anderen.

Es ließe sich noch viel Spannendes zu diesem “ Anlauf “ und Anfang der Freiburger Tafel sagen, nicht zuletzt zur Offenheit und Freigiebigkeit vieler Förderer und Spender. Ich war sehr glücklich, als ich nach fünf Jahren Fritz Kaiser als neuem Vorsitzenden eine “ gedeckte “ Tafel übergeben konnte. Mit seinen Kenntnissen und Verbindungen hat er der Freiburger Tafel neue, ergänzende Impulse und Stärke vermittelt. Die Tafel lebt ! Wir dürfen tief dankbar sein für das Engagement und die Hingabe vieler Menschen, die die Entwicklung und segensreiche Arbeit dieses Werkes bis heute möglich gemacht haben.

Der Tafel-Garten

Salate und Gemüse aus dem Mundenhof-Tafelgarten ...
Salate und Gemüse aus dem Mundenhof-Tafelgarten …

Das Projekt: Langzeitarbeitslose pflanzen im Mundenhof Obst und Gemüse an, die Freiburger Tafel gibt die Lebensmittel an Bedürftige weiter …

„Wenn ich wüsste, dass morgen der Jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Martin Luther soll diesen Satz gesagt haben (was nicht belegt ist), Hoimar von Ditfurth hat ihn geschrieben und Reinhard Mey ihn besungen. Nun folgt dem Wort die Tat, auch wenn der Jüngste Tag nach heutigem Wissensstand noch nicht fest terminiert ist.

Im März wurde der „Tafelgarten“ in der Stadtgärtnerei am Mundenhof eingeweiht. Dafür haben die ersten Paten – Erster Bürgermeister Otto Neideck, Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach, Matthias Hecht und Jörg Frenzel – die ersten Apfelbäumchen gepflanzt. Mit von der Partie waren Annette Theobald, Vorsitzende des Vereins Freiburger Tafel, Christiane Blümle und Michael Broglin, die Geschäftsführenden der gemeinnützigen Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (FQB), Mitarbeitende der Stadtgärtnerei, die den Tafelgarten betreuen, und Boris Gourdial, Stellvertretender Leiter des Amtes für Soziales und Senioren. Kinder der Natur-Kita am Mundenhof sangen dazu ein Lied zur Apfelernte.

Im Projekt „Tafelgarten“ bauen langzeitarbeitslose Menschen im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten Lebensmittel an, die die FQB dem Verein Freiburger Tafel für bedürftige Menschen weitergibt, die im Tafelladen einkaufen. Unterstützt wird das Projekt durch eine Baumpatenaktion, die heute mit den erwähnten Pflanzungen begonnen hat. Die ersten Paten sind demnach gefunden, für etwa 40 weitere Apfel- und Birnbäume werden ab sofort noch Patinnen und Paten gesucht. Sofern sie einverstanden sind, werden ihre Namen auf einem Schild signiert. Der oder die Baumpaten unterstützen den „Tafelgarten“, indem sie Anschaffung, Unterhalt und Pflege des Baumes im ersten Jahr finanzieren. Außer einer Spende für die Bäume gibt es auch die Möglichkeit, ehrenamtlich im Tafelgarten mitzuarbeiten.

Die 1. Herbsternte:

Die 1. Herbsternte

 

Die 1. Herbsternte

Für den Tafelgarten auf dem Gelände der Stadtgärtnerei haben die FQB, die Stadt Freiburg (Amt für Soziales und Senioren/Jobcenter) und der Verein Freiburger Tafel eine Kooperation vereinbart. Das Jobcenter unterstützt den Tafelgarten ebenfalls, indem es 15 Arbeitsgelegenheiten für den Tafelgarten bewilligt hat. Die FQB stellt dessen Ernte der Freiburger Tafel zur Weitergabe an Bedürftige zur Verfügung. Die Tafel wiederum holt die Ware ab. Alle Partner sind offen für den Ausbau des Projektes (z.B. Nudelwerkstatt), um der Freiburger Tafel weitere Lebensmittel zur Verfügung stellen zu können. Zugleich ist allen bewusst, dass das Projekt keine Erlöse zur Deckung des Finanzbedarfs erwirtschaften kann. In der Vorgeschichte des Tafelgartens kommen zunächst aber mehr Kräuter als Äpfel vor.

Der Verein Freiburger Tafel spürt die Verteuerung des Lebensmittel und hat damit auch zunehmend Probleme, genug Lebensmittel für stetig steigende Zahl Bedürftiger zu bekommen. So entstand die Idee, dass die FQB ihr Beschäftigungsprojekt „Kräuter- und Gemüsegarten“ neu ausrichtet und die dort erwirtschafteten Lebensmittel dem Tafelladen zur Verfügung stellt. Insgesamt sollen es 50 Obstbäume werden, davon 5 bis 6 große Obstbäume, ergänzt durch kleinere Spindelbäume, die aufgrund ihres guten Ertrages den Ernteerfolg des Projektes absichern. Paten und Spender können sich entscheiden, ob sie einen großen Baum für 500 Euro oder einen kleineren Spindelbaum für 250 Euro spenden wollen. Zu den ersten Paten zählte auch Oberbürgermeister Dieter Salomon. Wer Baumpatin oder Baumpate werden will oder sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit im Tafelgarten interessiert, wende sich an Christiane Blümle bei der FQB (Tel. 0761/8818672, bluemle@fqb-freiburg.de).

Alle haben kräftig mit angepackt: Der Freiburger Tafel-GARTEN ...

Alle haben kräftig mit angepackt: Spatenstich für den Freiburger Tafel-GARTEN im Mundenhof …

 

 

 

 

PM vom 19.3.2013 Stadt Freiburg